Interview: Oliver Janich

Markus (nicht überprüft)
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Oesterreichische Schule und Ron Paul. thats what i like.

Jens Veit Günther (nicht überprüft)
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Spannendes Interview! Kommt gleich auf meinen Blog! Von mir sehr viel Zustimmung. Ich verfolge seit Jahren die libertäre Bewegung in den USA und sehe das sehr positiv. Ihre Meinung, Herr Janich, daß die Lösung aus den USA kommen wird, teile ich uneingeschränkt. Sie kann nur von dort kommen. Ganz ehrlich: ich hoffe darauf!

Ebenfalls stimme ich zu, daß nicht links-rechts der Maßstab ist, sondern Freiheit oder Unfreiheit (bzw. O-Ton jeder Regierung: "Sicherheit"). Sie benutzen links-rechts jedoch selbst recht häufig in der Argumentation. Eines ist doch klar: es bilden sich immer dort Antipoden, wo man sich außerhalb der bestehenden Meinung (und die ist nunmal die "Mitte" der Gesellschaft, wo sich seit Jahren 4 Parteien des Bundestages zu positionieren versuchen;-))sammeln kann. Und es sammeln sich immer zuerst die Menschen, die am ehesten betroffen sind. Und ein vitales Menschenrecht, nämlich Frieden, Voraussetung aller weiteren Überlegungen, wird nunmal nur von der Partei der Linken sichtbar öffentlich vertreten. Das führt logischerweise zu Übereinstimmung mit friedliebenden Menschen.

Sie wissen ja sicher, daß Ron Paul ziemlich schnell alle US amerikanische Truppen aus der Welt zurückziehen würde. Ein Linker? Wink

Gerechtigkeit ist also sehr oft der Antrieb bei Aktivitäten der Menschen. Das ist gut so. Nur: das ökonomische Wissen über Geldsystem, Markt etc. kann man in breiten Kreisen der Bevölkerung absolut nicht voraussetzen. Die Unkenntnis ist einfach nur grausam. Wem kann man das aber vorwerfen?

M.E. wird in dem Interview die Monetative falsch dargestellt. Der Staat soll eben nicht! das Geld herausgeben!!! Diese Möglichkeit soll er nicht erhalten. Die Befürworter der Monetative sehen natürlich gleich Ihnen die damit verbundene Gefahr der staatlichen Selbstbedienung. Aber natürlich soll es den Zentral- und Geschäftsbanken entzogen werden. Genau das fordert Ron Paul auch! Auch innerhalb der Monetative gibt es unterschiedliche Meinungen zu Einzelfragen.

Meine Frage an Sie: Wie wollen Sie die Frage des Marktes und der Vertragsfreiheit für die Menschen lösen, die auf einem Markt keine Möglichkeit finden werden, etwas anzubieten? Rifkin geht zukünftig von immerhin 95% der erwerbsfähigen Bevölkerung aus, die "Tittytainment"-Konferenz 1995 im Fairmont-Hotel in San Franzisko von 80%. Eine Lösung für weitere Automationsschübe muß gefunden werden. Wie ist Ihre und die der PDV?

JurijBelow (nicht überprüft)
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Lieber Herr Janich,
danke für sehr offenes, vielfältiges, ausführliches und vor allem auch sachliches Interview. Mir ist besonders gefallen Art des Gesprächs: ungezwungen und frei.
Nur sollen Sie vielleicht daran denken, dass „das linke Deutschland“ seit Jahrzehnten ist so tief mit der Propaganda (das Thema freundlicherweise zieht durch Interview wie ein „roten“ Faden, wie man sagt) in eine Denklethargie von 68-er bis heute versetzt, was einen Toten Geist manchmal gleich aussieht.

Die „Neue Ordnung“ haben wir schon und die Nationalstaaten (über hier in Interview noch geredet wird) einer nach dem anderem in Intensivstationen landen. Nur Primitivismus des oft genanten hier „Kommunismus“ genau wie in Russland in der Zeit von häufiger Staatstrauer auf dem Mausoleum auf den Roten Platz mindestens die anderen Nationen in diesem Lande zum Erwachen gebracht hat.

Vom Zustand der Mündigkeit des Holocausts, die „politische“ und „wissenschaftliche“ Skandale auf dem laufenden Band und allgemeine Frustration von Klimagate bis armen "Bruder Barnabas" von Nockherberg - scheint es die Piraten und Vernunft Parteien die Gesellschaft zum Leben erweckt. Das ist etwas neu sogar bei der
„veröffentlichen Meinung“ heute in „Tagesspiegel“ zu lesen:

„In den vergangenen Jahren lag Angela Merkel wie ein Alligator in der Sonne, ohne sich zu rühren. Ihre Bewegungslosigkeit war Drohung und Versprechen zugleich. Nun regnet es, und sie liegt immer noch da. Merkel ist keine, die das Feuer bringt, und auch sonst ist keiner in Sicht...“ (Moritz Schuller in „Keiner bringt das Feuer“)

Bleiben Sie bei der Kraft weiter zu machen trotz des „Linken Deutschlands“. Ich freue mich zu sehr, dass Sie nun bei News4Press, wo sie eine gute Presse-Meldung gebracht haben. Begann habe ich mein Werdegang in den freien Westen bei Springer und dpa. Seit Werner Nachmann Skandal (1980 als er als damaliger Präsident des ZRJ mit „Veruntreuung“ von 30.000.000 DM aus Wiedergutmachungskasse erwischt wurde) wurde ich für ewig aus der beiden Gremien der Presse verbannt wegen meines Berichts in „The Times“.

Ich hätte gern einen Volltext dieses Interview, wenn es möglich, von Ihnen zu bekommen. Weil das ist ein Feuerwerk des Esprits und vor allem humorvoll (übersetz aus meinem Kauderwelsch: allgemein verständlich).

Noch mal danke, ich komme gern in Wonnemonat zum Parteitag. Bisher habe ich gependelt zwischen Blackpool und München, wo ich bei Mrs. Thatcher und Franz-Josef Strauß willkommen hieß. Nach Tod von Strauß. Nachdem habe ich keine Partei geehrt oder geärgert mit meiner Präsenz.

Liebe Grüße aus Frankfurt
Jurij Below

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