Finanzkrise

Monetative: Ein zum Scheitern verurteiltes Geldexperiment

"Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht." (Benjamin Franklin)

In Deutschland fordert eine Initiativgruppe um die Wirtschaftsprofessoren Joseph Huber und Bernd Senf unter dem Titel «Monetative» eine Beschränkung der Geldschöpfung auf die öffentliche Hand. «Alles Geld soll ausschließlich von einer unabhängigen öffentlichen Stelle geschöpft werden», so die Gründer der gleichnamigen Vereinigung. Diese zentralen Stellen, vornehmlich die Europäische Zentralbank und ihre nationalen Mitgliedsbanken, sollen endgültig zur Vierten Gewalt im Staat werden: zur Monetative, in Ergänzung der Legislative, Exekutive und Judikative.

Allein die Vorstellung und Forderung nach einer «unabhängigen öffentlichen Stelle» stellt die «Monetative» in Zweifel. Es wird niemals eine öffentliche Stelle geben, die gänzlich unabhängig agieren könnte. Allein der Verzicht auf eine zentrale Institution (wie die Zentralbank) verhindert jeglichen Versuch, die Unabhängigkeit durch Einflussnahme zu konterkarieren. Dass Zentralbanken und staatliches „Voll“-Geld für Stabilität sorgen, ist offensichtlich nicht mehr als ein Mythos – und ein Beleg für die erfolgreiche politische Dressur gutgläubiger Bürger. Bisher ist noch jedes (!) ungedeckte Papiergeldsystem zusammengebrochen.


Die Ursache der Finanzkrise in einem Satz

Die Menschen sehen entsetzt wie der Finanz-Tsunami über die Welt hinwegfegt und suchen nach Schuldigen: Gierige Manager, verantwortungslose Banker, komplizierte Finanzprodukte. All das ist falsch. Die Wahrheit über die Finanzkrise lässt sich in einem einzigen Satz zusammenfassen:

Sobald eine zentrale Institution wie die Zentralbank, in dem wichtigsten Markt der Wirtschaft, dem Geldmarkt, sowohl den Preis des Gutes Geld, also den Zins, als auch die ursprüngliche Menge des Gutes, also die Geldmenge, zentral per Dekret vorgibt, muss das schief gehen, weil die zentrale Stelle niemals die Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten vieler Millionen Marktteilnehmer kennen kann.


«Free Banking» als Alternative zu Zentralbankengeld

Vor fast 500 Jahren schrieb Nikolaus Kopernikus in seinem «Memorandum über Geld und Inflation»: «Unter den unzähligen Übeln, welche den Zerfall ganzer Staaten herbeiführen, sind wohl vier als die vornehmlichsten anzusehen: innere Zwietracht, grosse Sterblichkeit, Unfruchtbarkeit des Bodens und die Verschlechterung der Münze. Die ersten drei liegen so klar zutage, dass sie schwerlich jemand in Abrede stellen wird. Das vierte Übel jedoch, welches von der Münze ausgeht, wird nur von wenigen beachtet, und nur von solchen, welche ernster nachdenken, weil die Staaten allerdings nicht gleich beim ersten Anlauf, sondern ganz allmählich und gleichsam auf unsichtbare Weise dem Untergang anheimfallen.»


Plädoyer für eine Gesellschaft freier Menschen...

... und von den moralischen Grundlagen der Marktwirtschaft und vom Libertarismus. Ein Interview von Andreas K. Winterberger mit Friedrich August von Hayek in zwei Teilen als PDF Dokument.


Währungswettbewerb als Evolutionsverfahren

Lesetipp: Der Übergang vom staatlichen Papiergeldmonopol zu einer marktwirtschaftlichen Geldordnung ist evolutionär mittels Wettbewerb möglich. Den Aufsatz können Sie als PDF Dokument downloaden.


Die Spuren der Zentralplanung

Die Partei der Vernunft wendet sich gegen wirtschaftliche Zentralplanung und setzt sich für eine freie Wirtschaft ohne staatliche Bevormundung und ohne Subventionen und Steuervorteile ein. Freie Bürger folgen ihren Talenten, bilden sich in eigener Initiative weiter und nutzen die Chancen, die ihnen das Leben und die Begegnungen mit anderen Menschen bieten. Eine europaweite Bürokratie kann sich Phantasien hingeben, aber nicht das Wirtschaftsleben abbilden. Soziales Verhalten entsteht in Einzelpersonen, ist aber nicht als Massenphänomen steuerbar. Soziale Marktwirtschaft als Basis einer Ideologie ist untauglich und kollabiert an den Kosten der Umverteilung. Das, was den einen geschenkt wird, wurde zuvor den anderen gestohlen. Der Staat darf das. Unternehmer wandern für solche Betrügereien ins Gefängnis. Ludwig Erhard würde heute an der Staatsverschuldung scheitern. 1957 wurde er mit seinem Buch 'Wohlstand für alle' gefeiert. Heute sind die Folgen dieser Dummheit unsichtbar. Sie haben große Ausmaße angenommen und die meisten Wirtschaftswissenschaftler handeln politisch korrekt: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.


Die Irrtümer der "Freiwirtschaft"

Reaktionäre Ideologie oder halbherziger Liberalismus?

freiwirtschaftEs finden sich zahlreiche Theorien darüber, was all die angeblich so neuen Übel heutiger Volkswirtschaften verursacht und wie diese zu beseitigen wären. Besonders populär sind die Ideen von Silvio Gesell, einem 1862 geborenen Kaufmann. Dessen Theorie der "Freiwirtschaft" fällt dadurch positiv aus der Reihe, dass sie im Gegensatz zu anderen Welterklärungsmodellen nicht ökonomische Unwissenheit mit hasserfüllter Ablehnung alles "Wirtschaftlichen" kaschiert. Marktwirtschaft ja, aber "natürlich", ist die Devise der "Freiwirtschafter". Diese "natürliche" Wirtschaftsordnung scheint zunächst nicht unsympathisch, doch das "Bio-Etikett" überklebt auch in diesem Fall schwerwiegende Irrtümer über Ökonomie und menschliche Natur.

Diese Irrtümer lassen sich besonders gut anhand einer Bildgeschichte illustrieren, die zur Verbreitung des Gedankengutes von der Gesell Research Society Japan gestaltet wurde - nach einer Geschichte von Gesell. In diesem rührenden Manga besucht ein Gesell-Jünger als "Freitag" Robinson auf seiner Insel und überzeugt ihn von Gesells Ideen: Die Wurzel allen Übels wären Zinsen,
Robinson solle ihm sein Kapital (Getreide) zinslos leihen.


Bundesparteitag

Das steigende Interesse von immer mehr Menschen an einer wählbaren politischen Alternative führt am 8. Mai 2010 in München zur Gründung des Landesverbandes Bayern. Am selben Ort findet am 9. Mai 2010 der erste Bundesparteitag statt. Jetzt online anmelden!

Veranstaltung

Kongress der unabhängigen Medien 2010 vom 01. bis 02. Mai 2010 in Sinsheim

Interview

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